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Die SOS-Kinderdörfer helfen verlassenen Kindern und bedürftigen Familien in 132 Ländern. Möglich ist dies nur mit Ihrer Unterstützung! Danke, dass Sie helfen!
Kurzinfo SOS-Kinderdörfer
SOS-Kinderdörfer
eine Idee erobert die Welt
| "Alles Gute auf der Welt geschieht nur, wenn einer mehr tut als er muss." Hermann Gmeiner |
Gründer der SOS-Kinderdörfer ist der Österreicher Hermann Gmeiner (23.06.1919 - 26.04.1986). Angesichts des Kinderelends kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges hatte er eine einfache aber dennoch bahnbrechende Idee: Jedes verlassene, notleidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist das weltweite Netz der SOS-Kinderdörfer entstanden.
Begonnen hat alles in Tirol mit dem Haus "Frieden", dem ersten Familienhaus in Imst, dem ersten SOS-Kinderdorf der Welt. Schon bald breitete sich die Idee der SOS-Kinderdörfer in vielen Ländern Europas aus.
1963 - in Europa gab es bereits über 20 SOS-Kinderdörfer - bat man Hermann Gmeiner in Korea zu helfen. Bei seinem ersten Besuch in dem von Armut und Bürgerkrieg gebeutelten Land, bettelte ihn ein kleiner Junge an. Hermann Gmeiner versprach Hilfe und forderte den Jungen auf, mit seinen Freunden Reiskörner - das asiatische Sinnbild für Leben, Glück und Gesundheit - zu sammeln. Gmeiner kehrte mit einem ganzen Sack voll Reis nach Europa zurück und verkaufte damals die einzelnen Reiskörner für eine Mark. Die Aktion "Ein Reiskorn für Korea" war ein voller Erfolg. Es kamen so viele Spenden zusammen, dass in Daegu/Korea das erste außer europäische SOS-Kinderdorf gebaut werden konnte und noch Geld für ein zweites in Indien übrig blieb.

Hermann Gmeiner gründete daraufhin in München den nach ihm benannten Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V. zur Förderung von SOS-Kinderdörfern in aller Welt - die SOS-Kinderdörfer weltweit. Der Verein entwickelte sich zum finanziellen Rückgrat der weltweiten SOS-Kinderdorf-Arbeit.
Heute sind die SOS-Kinderdörfer ein auf allen fünf Kontinenten tätiges privates Sozialwerk für Kinder in Not: In 132 Ländern gibt es 482 SOS-Kinderdörfer und über 1.421 soziale Zusatzeinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendwohn-einrichtungen, Ausbildungszentren, Sozialstationen und Krankenhäuser. Die SOS-Kinderdörfer sind unpolitisch und überkonfessionell. Jedes Kind wächst in der jeweiligen Religion und Kultur nach den Traditionen seines Landes auf. Neben den Ländern der sogenannten Dritten Welt bildet Osteuropa seit dem Fall des Eisernen Vorhangs einen weiteren Schwerpunkt der SOS-Kinderdörfer. In Zukunft wird die Versorgung der AIDS-Waisen in Afrika und Asien die SOS-Arbeit stark beeinflussen.
In Krisensituationen wie Bürgerkriegen, Hunger- und Naturkatastrophen wird SOS mit Soforthilfeprojekten tätig. SOS-Nothilfeprogramme in Darfur/Sudan, Liberia, Somalia, Ruanda oder in den von der Tsunami-Katastrophe betroffenen Ländern sind Beispiele dafür. Oft entstehen aus diesen kurzfristigen Hilfsmaßnahmen SOS-Kinderdörfer für die Kinder, die nach solchen Katastrophen niemanden mehr haben.
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